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Der Japanische Garten

Dieser Garten wurde 1994 auf Anordnung des Fürsten Rainier III unter Wahrung der strengsten Grundsätze des Zen-Gedankenguts vom Landschaftsarchitekten Yasuo BEPPU (Gewinner des Großen Preises der Blumenausstellung in Osaka 1990) angelegt und bietet mitten im Fürstentum einen Ausflug ins Land der aufgehenden Sonne.

Spaziergänger entdecken alle charakteristischen Elemente eines japanischen Gartens, wie Wasserbecken, Inseln, Wasserfälle, Laternen, Brücken, Teehäuser und Zen-Gärten.

Diese grüne Oase vermischt die japanische Tradition mit mediterranen Elementen und ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit von monegassischen und japanischen Gärtnern. So wurden die Bambushecken, die Ziegeln (Insel Awaji), die Steinlaternen sowie das Bauholz (Tore, Teehaus usw.) aus Japan importiert, während alle mediterranen Pflanzenarten (Pinien, Olivenbäume, Granatbäume usw.) drei Jahre lang vom BEPPU geschnitten und bearbeitet wurden, um ihnen ein japanisches Aussehen zu verleihen.

Die Steinblöcke für den Wasserfall stammen aus Korsika, aus der Auvergne und dem Tinée-Tal und wurden vor Ort ausgewählt, bevor sie nach einem genauen Plan aufgestellt wurden. Neugierige können auf Schildern, die neben jedem bemerkenswerten Teil des Gartens aufgestellt sind, mehr über die japanischen Traditionen erfahren.

Im Teich vor dem Haus können Koi-Karpfen beobachtet werden, die friedlich zwischen Seerosen- und Lotusgewächsen schwimmen.
Alljährlich kommt BEPPU aus Japan nach Monaco, um sein Wissen weiterzugeben und die Gärtner bei der Pflege von Pflanzen zu beraten.

 Eintritt frei.

Öffnungszeiten: 9:00 bis 7:45 Uhr oder 18:45 Uhr (je nach Jahreszeit)
Der Garten hat das Label EVE von ECOCERT erhalten
Zugang: Der Garten ist zum größten Teil barrierefrei