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Der Basketballtrainer des AS Monaco im Fokus

Erscheinungsdatum: 03.02.2020
Der serbische Trainer des Roca-Teams, Sasa Obradovic beantwortet unsere Fragen zu seinem Leben in Monaco. 

Im Jahr 2018 beim EuroCup zum Trainer des Jahres gewählt, Finalist dieses Events mit dem russischen Klub Lokomotiv Kuban, dreifacher Europameister und Weltmeister als Spieler noch mit jugoslawischem Trikot, ein Techniker auf höchstem Niveau und eine große Figur des internationalen Basketballs … Im vergangenen März kam er nach Monaco, um die Zügel des Roca-Teams zu übernehmen. Sasa Obradovic setzt dabei die Tradition der jugoslawischen Schule fort. Sein Credo: Arbeit, Arbeit und noch mehr Arbeit.  

           

- Wie gefällt Ihnen das Leben in Monaco ?
Seit ich hier angekommen bin, fühle ich mich sehr wohl. Als Basketballtrainer muss man bereit sein, überall zu arbeiten, ganz gleich an welchem Ort. Man muss bereit sein, oft den Wohnort zu wechseln, mit jeder neuen Erfahrung neue Orte kennenzulernen, deshalb werden die Koffer selten komplett ausgepackt! Aber ich muss gestehen, dass ich mich hier schnell zu Hause gefühlt habe. Ich bin sowohl vom Verein als auch von den Fans sehr gut aufgenommen worden, darum habe ich durchaus Lust, hierher zu ziehen! Ich fühle mich in Monaco wichtig, ich möchte hier etwas Interessantes aufbauen.t.

- Was sind Ihre Gewohnheiten?
Ich habe bereits einige Lieblingsadressen. Ich trinke vor dem Training gerne meinen Kaffee in Fontvieille, das gehört zu meiner Routine. Es ist nicht sehr weit vom Stadion entfernt, und ich mag die lokale Atmosphäre dort. Wenn es um Restaurants geht, versuche ich, zu variieren und jedes Mal eine andere Adresse zu entdecken. Aber ich gebe zu, dass ich meine Gewohnheiten habe: Ich kehre immer gerne ins Avenue 31 und ins Gaia zurück.

- Was macht Monaco aus Ihrer Erfahrung gesehen zu einem besonderen Ort?
Monaco ist eindeutig einer der besten Plätze der Welt, das ist allgemein bekannt! Ich musste in meiner Karriere viel umziehen, und es ist sicherlich mein Lieblingsort. Ich schätze sehr, dass es immer etwas zu tun gibt und es gleichzeitig sehr ruhig ist. Es ist ein sehr entspannender Ort und kann im Fürstentum wunderbar in aller Ruhe spazierengehen. Ich bin hier glücklich!

- Ein Wort zur bisherigen Saison des Roca-Teams ?
Im Moment können wir die Erwartungen des Vereins und der Fans erfüllen. Wir spüren den Druck, und das ist sehr positiv, weil wir uns wichtig und nützlich fühlen. Meine Mannschaft geht mit dem Ziel ins Spiel, jedes Spiel gewinnen zu wollen. Uns das müssen wir auch, wenn wir hohe Ziele wie den Gewinn des Eurocups anstreben.

- An was denken Sie, wenn von Sport in Monaco gesprochen wird?
Ich habe den Eindruck, dass Monaco zu fast jeder Sportart enge Verbindungen hat. Ich schaue gerne Tennis und war letztes Jahr bei einem Spiel des Rolex Monte-Carlo Masters, Novak Djokovic ist ja mein Landsmann! Ich habe nicht so oft die Gelegenheit, den AS Monaco Fußballclub zu verfolgen, aber ich gehe gerne ins Stadion. Und natürlich gibt es die Formel 1, ein wirklich unglaubliches Event. Ich würde gerne so viele andere Dinge unternehmen, aber ich habe nie genug Zeit!

 

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